Religion

Abitur 2020 Abdecker

Tod

T

Trauer­phasen nach Verena Kast

E

Esthers Reaktion auf den Tod ihres Vaters

K

Kant: Unsterblichkeit des Menschen

F

Fuchs: Unsterblichkeit des Menschen

P

Platon: Unsterblichkeit des Menschen

K

Konsequenz aus der Unsterblichkeit des Menschen

L

Leben nach dem Tod

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logische Notwen­digkeit der Hölle

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ArrayZusammen­hang vom christ­lichen Menschen­bild und Trinitäts­glauben

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ArrayZusammen­hang vom christ­lichen Menschen­bild und Trinitäts­glauben

Trauer­phasen nach Verena Kast

  1. Nicht-Wahrhaben-Wollen
    • Schockzustand
    • Tod wirkt nicht real
    • körperliche Symptome
  2. Aufbrechende Emotionen
    • tiefe Leere
    • Gefühlsausbrüche
    • Zorn über den Verlust
    • Suche nach Grund und Schuldigen
    • Ausgleich durch Gespräche möglich
  3. Suchen und Sich-Trennen
    • Verstorbenen nah sein
    • in Erzählungen weiterleben lassen
    • "Was wäre wenn"-Gedanken
  4. Den Tod akzeptieren und zum Leben wiederfinden
    • Beginn mit dem Tod auseinanderzusetzen
    • und akzeptieren
    • immer noch emotionale Ausbrüche
    • weg gefunden mit der Traurigkeit umzugehen

Esthers Reaktion auf den Tod ihres Vaters

  1. Irritation, Verständnislosigkeit, Negation
  2. kann nicht glauben, dass Gott den Tod zulässt
    ⇒ innerer Konflikt mit ihrem Gottesbild
    ⇒ Enttäuschung
  3. Schmerz; Bruch mit Gott
    ⇒ fragt sich, ob Gott gut ist, Suche nach Fakten, verstehen
    ⇒ man kann sich dem Schmerz nicht verschließen
  4. ein paar Monate später
    • Wut
    • Zorn

    • Verachtung
    • Abkehr
    • Hass
    • Betrug
    • Vertrauensverlust
    • Aufgabe

vgl. S. 118-120

Kant: Unsterblichkeit des Menschen

  • moralische Weltordnung: das Miteinander als Zweck achten, nicht als Mittel benutzen
  • Mensch hat Würde nicht Wert
  • Dasein ist also Selbstzweck
  • praktische Aufgabe: Herstellung der Weltordnung
  • moralische Tat kann Mittel der empirischen Welt nicht überwinden
  • Altlasten (wie Krisengebiete oder Völkermorde) müssen aktiv bekämpft werden, dabei entsteht aber Schuld
  • wäre man passiv trägt man mitschuld
  • ⇒ nur die Art der Schuld steht zur Wahl
  • Weltordnung kann nie hergestellt werden
  • Widerspruch von Wollen und Wirken ⇒ Hoffnung auf einen Gott
  • ⇒ Leben nach dem Tod (Unsterblichkeit der Seele), um diese späte hergestellte Gerechtigkeit wahrzunehmen
  • Recht auf Gerechtigkeit

Fuchs: Unsterblichkeit des Menschen

  • es herrscht eine Gerechtigkeitssehnsucht
  • Erfüllung durch zerstörende Gewalt wird verzichtet
  • an Gott übergeben
  • alleiniges Gewaltmonopol
  • Es konnte noch nicht beobachtet werden, dass Gott zu unseren Lebzeiten für Gerechtigkeit sorgt
  • ⇒ Ruf nach Gerechtigkeit über Todesgrenze
  • Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod, zur Erfüllung
  • Feindesliebe: ist man zu Lebzeiten nett zu seinen Feinden, wird dies durch Gottes Gerechtigkeit ausgeglichen

Platon: Unsterblichkeit des Menschen

  • Unterteilung
    • geistige Welt der Ideen
    • materielle, sinnlich wahrnehmbare, die ästhetische Welt
    • menschliche Existenz in beiden
  • Präexistenz der Seele
    • Seele Lebt bereits vor uns in der Geistigen
    • Voraussetzung für das Wissen, was Gerechtigkeit und moralisches Handeln ist
    • hat das Gute => vollendete Gerechtigkeit
  • Scheinwelt
    • fragmentarisches "Schatten- und Abbild" der Göttlichen
    • wir Menschen Leben in ihr
    • versuchen Gerechtigkeit zu verwirklichen
  • Postexistenz der Seele
    • Ein und derselbe Zustand wie die Präexistenz
    • von Post- zu Prä- zu Postexistenz zu ...

Konsequenz aus der Unsterblichkeit des Menschen

  • es gibt unterschiedliche Vorstellungen von Gerechtigkeit
  • Gerechtigkeit ist angeboren
  • lebenslang setzen wir uns mit Gerechtigkeit auseinander
  • "Himmel" ist Vollendung
  • Würde des Menschen und Gerechtigkeit
  • dadurch streben Menschen nach Gerechtigkeit
  • Glaube an eine Vollendung dieser, lässt einen Ungerechtigkeit ertragen

Leben nach dem Tod

nach Hans Kessler

Auferstehung:

  • Rettung des Menschen mit alle seinen Beziehungen (ge- wie misslungen)
  • Heilung, Vollendung dieser
  • ≠ leibhaft, materiell

Himmel, Hölle, Fegefeuer ≠ Orte
⇒ Begegnung mit Gott, Gott ist der "Ort"

Gott als...

  • Gewonnener ≙ Himmel
  • Verlorener ≙ Hölle
  • Prüfender ≙ Gericht
  • Reinigender ≙ Fegefeuer
    • schwierig,
    • evtl. schmerzvoll,
    • erlösend,
    • befreiend

Gott ist Liebe

  • Gott ist Liebe
  • Erkenntnis der Wahrheit
  • ich selber erkenne, richte

vgl. mit Greshake

  • Gott ist Liebe, Beziehungswirklichkeit (Communio), Gemeinschaft
  • "Wer radikal bei sich bleibt, würde sich selbst zur Hölle machen, der totalen Einsamkeit, Beziehungslosigkeit und dem isoliert sein"


logische Notwen­digkeit der Hölle

  • Ziel/Hoffnung: Gott will für jeden
    • das Heil,
    • die Vollendung
    • die Erfüllung seines Lebens
    • die Realisierung aller Sehnsüchte und aller Glücksverlangen
  • Nur mit und bei Gott kann man ganz Mensch sein (Beziehungswirklichkeit, Communio)
  • Gute: Leben bekommt Gesicht, Verantwortung, Aufgaben, Möglichkeiten
  • nur in vollständiger Freiheit, kann personale Beziehung existieren
  • daraus resultiert, das es auch die Hölle geben muss, da sonst keine volle Freiheit existiert
  • der Mensch entscheidet sich für Beziehung zu Gott (das "Gute"), so kann er sich auf für Verfehlungen entscheiden
  • wenn wir uns selber zerstören, egoistische auf uns selbst beziehen, verliert unser Leben an Meschlichkeit, wird leer
    ⇒ Hölle bereits jetzt

Zusammen­hang vom christ­lichen Menschen­bild und Trinitäts­glauben

Geheimnis Mensch

  • Mensch ist vieldeutig
    • „Das ist doch menschlich“
    • „… ist auch nur ein Mensch.“
    • „Mutter Teresa – die war ein Mensch!“
  • Frage: Wer bin ich eigentlich?
    • Wer soll ich sein?
    • Wer muss ich sein?
  • Mensch ist ambivalent; Widerspruch
    • Begrenzt, bedingt z. B. durch den Tod
    • „Grenzenlos“, „unendlich“, nie am Ziel, immer neue Wünsche
  • Menschen sind sich selbst eine einzige große Frage
  • Romano Guardinis: „Nur wer Gott kennt, kennt den Menschen.“
  • Gott ähnlich sein
    • Nicht einfach eine Abbildung, Kopie oder Entsprechung
    • Hat etwas unbedingtes wie Gott ins sich; von niemandem (nicht mal Gott) antastbare Würde, Hoheit und Größe
    • „freies, ansprechbares und antwortfähiges Gegenüber“ Gottes
  • Daraus folgt die Frage wer Gott sei
  • Gott ist die Liebe, Beziehungswirklichkeit (Communio), Gemeinschaft
  • Liebe erfordert eine Beziehung
  • Gemeinschaft ist für uns die Beziehung von selbstständigen Personen, die auch selbstständig bleiben in einer Gemeinschaft
  • Nicht als „Göttergemeinschaft“ verstehen
  • Gott ist ein ewig dynamischer Prozess
  • Darstellung in mehreren Bildern
    • „Lebensaustausch“:
    • Raum-Geben: Jede Person gibt der anderen in sich Raum d. h. die eine Person ist in der anderen, die andere in der einen
  • Communio Gesetz: Je mehr man mit dem anderen verbunden ist, umso mehr ist man ein Selbst
  • Gott ist
    • Eine, einzelne, eigenständige Wesen
    • Nur wenn er in eine Beziehungsnetz verwoben ist.
    • Beides untrennbar

Der Mensch ist darin Gott ähnlich: Er ist ein einzelner, einmaliger, unverwechselbarer aber auch in eine Netzwerk von Beziehungen einbezogen.

Menschsein als Bild Gottes in seiner Entsprechung zu Gott in seiner Einheit

  • Der Mensch ist nicht erst da und nimmt dann Beziehung zu Gott auf
  • Ist in die Beziehung zu Gott schon hineingeschaffen und wegen dieser Person
  • „Seele“ ist tiefste Mitte Menschseins, die ihn in Beziehung zu Gott stellt und Mensch macht
  • Je mehr man Gott entspricht, in der Beziehung zu ihm lebt, umso mehr sei man Mensch, eigenständiger und freier
  • die Definition des Menschen ist seine Undefinierbarkeit
  • denn definieren heißt übersetzt: begrenzen, einschränken
  • der Mensch ist die Frage mit der Antwort: der unendliche Gott
  • ist fähig, das grenzenlose, unbegreifliche Geheimnis, das Gott selbst, entgegenzunehmen
  • Würde des Menschen resultiert aus Beziehung zu Gott
  • Menschen sind einzigartig und unauswechselbar
  • Unsere Wesensbestimmungen wie Würde, Unverzweckbarkeit, Einmaligkeit, die so selbstverständlich in unserer Gesellschaft wirken, kommen aus dem biblischen Gottesbild

Menschsein in Entsprechung zum trinitarischen Gott

  • Mehr Mensch, wenn er sich loslässt, wegschenkt, sich selbst vergisst, um dadurch zu sich selbst zu finden, zu gewinnen,
  • Nur im Miteinander-Sein und –Leben wird er voll Mensch
  • Lebensaufgabe: dem Rum und der Vorgabe Gottes zu entsprechen und das mehr und mehr zu werden, was Gott immer schon ist: Communio, Gemeinschaft, ein Netzwerk des Miteinander und Füreinander. Das „Communio Sanctorum“
  • Wer radikal bei sich bleibt, würde sich selbst zur Hölle machen, der totalen Einsamkeit, Beziehungslosigkeit und dem isoliert sein.
  • Jede Gabe Gottes ist auch eine Auf-Gabe
  • Befähigt, beauftragt: aktiv sein Leben in eigener Freiheit zu vollbringen
  • Kirche ist Zeichen und Werkzeug
  • Letzte Ziel der Schöpfung ist „Einheit“ bzw. „Trinitarisierung“
  • „Himmel ist die Vollendung der jetzt schon anhebenden „Communalisierung“ oder auch „Trinitarisierung“ der Menschheit
  • „Gott ist Communio und deshalb müssen wir Menschen Communio werden“

Zusammen­hang vom christ­lichen Menschen­bild und Trinitäts­glauben

Geheimnis Mensch

  • Mensch ist vieldeutig
    • „Das ist doch menschlich“
    • „… ist auch nur ein Mensch.“
    • „Mutter Teresa – die war ein Mensch!“
  • Frage: Wer bin ich eigentlich?
    • Wer soll ich sein?
    • Wer muss ich sein?
  • Mensch ist ambivalent; Widerspruch
    • Begrenzt, bedingt z. B. durch den Tod
    • „Grenzenlos“, „unendlich“, nie am Ziel, immer neue Wünsche
  • Menschen sind sich selbst eine einzige große Frage
  • Romano Guardinis: „Nur wer Gott kennt, kennt den Menschen.“
  • Gott ähnlich sein
    • Nicht einfach eine Abbildung, Kopie oder Entsprechung
    • Hat etwas unbedingtes wie Gott ins sich; von niemandem (nicht mal Gott) antastbare Würde, Hoheit und Größe
    • „freies, ansprechbares und antwortfähiges Gegenüber“ Gottes
  • Daraus folgt die Frage wer Gott sei
  • Gott ist die Liebe, Beziehungswirklichkeit (Communio), Gemeinschaft
  • Liebe erfordert eine Beziehung
  • Gemeinschaft ist für uns die Beziehung von selbstständigen Personen, die auch selbstständig bleiben in einer Gemeinschaft
  • Nicht als „Göttergemeinschaft“ verstehen
  • Gott ist ein ewig dynamischer Prozess
  • Darstellung in mehreren Bildern
    • „Lebensaustausch“:
    • Raum-Geben: Jede Person gibt der anderen in sich Raum d. h. die eine Person ist in der anderen, die andere in der einen
  • Communio Gesetz: Je mehr man mit dem anderen verbunden ist, umso mehr ist man ein Selbst
  • Gott ist
    • Eine, einzelne, eigenständige Wesen
    • Nur wenn er in eine Beziehungsnetz verwoben ist.
    • Beides untrennbar

Der Mensch ist darin Gott ähnlich: Er ist ein einzelner, einmaliger, unverwechselbarer aber auch in eine Netzwerk von Beziehungen einbezogen.

Menschsein als Bild Gottes in seiner Entsprechung zu Gott in seiner Einheit

  • Der Mensch ist nicht erst da und nimmt dann Beziehung zu Gott auf
  • Ist in die Beziehung zu Gott schon hineingeschaffen und wegen dieser Person
  • „Seele“ ist tiefste Mitte Menschseins, die ihn in Beziehung zu Gott stellt und Mensch macht
  • Je mehr man Gott entspricht, in der Beziehung zu ihm lebt, umso mehr sei man Mensch, eigenständiger und freier
  • die Definition des Menschen ist seine Undefinierbarkeit
  • denn definieren heißt übersetzt: begrenzen, einschränken
  • der Mensch ist die Frage mit der Antwort: der unendliche Gott
  • ist fähig, das grenzenlose, unbegreifliche Geheimnis, das Gott selbst, entgegenzunehmen
  • Würde des Menschen resultiert aus Beziehung zu Gott
  • Menschen sind einzigartig und unauswechselbar
  • Unsere Wesensbestimmungen wie Würde, Unverzweckbarkeit, Einmaligkeit, die so selbstverständlich in unserer Gesellschaft wirken, kommen aus dem biblischen Gottesbild

Menschsein in Entsprechung zum trinitarischen Gott

  • Mehr Mensch, wenn er sich loslässt, wegschenkt, sich selbst vergisst, um dadurch zu sich selbst zu finden, zu gewinnen,
  • Nur im Miteinander-Sein und –Leben wird er voll Mensch
  • Lebensaufgabe: dem Rum und der Vorgabe Gottes zu entsprechen und das mehr und mehr zu werden, was Gott immer schon ist: Communio, Gemeinschaft, ein Netzwerk des Miteinander und Füreinander. Das „Communio Sanctorum“
  • Wer radikal bei sich bleibt, würde sich selbst zur Hölle machen, der totalen Einsamkeit, Beziehungslosigkeit und dem isoliert sein.
  • Jede Gabe Gottes ist auch eine Auf-Gabe
  • Befähigt, beauftragt: aktiv sein Leben in eigener Freiheit zu vollbringen
  • Kirche ist Zeichen und Werkzeug
  • Letzte Ziel der Schöpfung ist „Einheit“ bzw. „Trinitarisierung“
  • „Himmel ist die Vollendung der jetzt schon anhebenden „Communalisierung“ oder auch „Trinitarisierung“ der Menschheit
  • „Gott ist Communio und deshalb müssen wir Menschen Communio werden“