Gebrochen rationalen Funktionen enthalten im Nenner mindestens ein x . Es ist nur ein echter Bruch wenn der Nenner größer als der Zähler ist, denn sonst lässt sich der Bruch durch eine Polynomdivison umformen. Hier ein Beispiel an normalen Brüchen:
Echt:81 oder x3−5x2−4x+1
Unecht:2626 oder x3+4xx3+4x oder 143 oder 15x+3x3−2x=0,06x2−0,013x−0,130+15x+30,392
Definitoinsbereich
Wie bei anderen Funktionen kann allen reellen Zahlen ein Y-Wert durch das Einsetzen in X zugeordnet werden. Allerdings mit einer Ausnahme. Die Mathematik konnte noch nicht herausfinden, was für ein Ergebnis man erhält, wenn man durch Null teilt. Deswegen ist dort eine Definitionslücke (senkrechte Asymptote). Es gilt folgende Bedingung: Wenn N(x)=0 ist, ist x die Ausnahme des Definitionsbereiches. Dargestellt wird das folgendermaßen: D=R{x∣N(x)=0} .
Asymptoten
Den Asymptoten nähert der Graph sich an, erreicht sie jedoch niemals.
Senkrechte (vertikale) Asymptote
N(x)=0
Ist außerdem der Definitionsbereich
Wenn die Nullstelle an der gleichen Stelle wie die Definitionslücke ist, ist dort keine Nullstelle sondern eine hebbare Lücke. Es gilt N(x)=0 und Z(x)=0 .
Ist es eine doppelte Nullstelle, ist es eine Polstelle ohne VZW
Waagerechte Asymptote
Ist Zählergrad < Nennergrad dann gilt: y→0
Ist Zählergrad = Nennergrad dann liegt die Asymptote bei nz wenn nxn+dxzxn+bx
Ist Zählergrad > Nennergrad dann muss eine Polynomdivision durchgeführt werden. Dabei ist dann das Ergebnis (ohne Rest, weil der im Unendlichen gegen Null läuft) die Funktion der schiefen Asymptote
Zählergrad meint im Zähler den höchsten Exponenten. Dasselbe gilt für den Nennergrad.
Symmetrieverhalten
Symmetrie zum Ursprung (Punktsymmetrie), wenn f(−x)=f(x)
Bsp.: f(−x)=(−x)2+32(−x)→x−x=−f(x)
Symmetrie zur Y-Achse, wenn f(−x)=f(x)
Bsp.: f(−x)=(−x)2+156(−x)4→xx=f(x)
Ableitungen bilden
Grundsätzlich gilt: f(x)=(N(x))nZ(x)=Z(x)×(N(x))−n und 21=20,51=1×2−0,5
Produktregel: f=u×v→f′=u′×v+u×v′
Die Produktregel muss angewendet werden wenn u und v mindestens ein x enthalten. Beispiel:
Sie wird bei Funktionen bei denen ein x ausgeklammert wurde angewendet. Beispiel:
f(x)=1×(x2−15)−2
...
Minimalkostenkombination
Die Isoquante (gebrochen rationale Funktion) IOutput(x)=x−ba+c zeigt die Kombination von X und Y , die Output erzeugt, während die Isokostengerade Ik(x)=mx+b=x×px+y×py=−pypx+pyK die Kosten (k) sichtbar macht.
Mathematischer Ansatz
Wenn die Tangente IK die Isoquante schneidet haben beide die gleiche Steigung. Bedeutet: IK(x)=IOutput(x) und IK′(x)=IOutput′(x)
Eine Isoquante bestimmen
Die Isoquante hat 3 Buchstaben (außer x) und braucht somit 3 Punkte um bestimmt zu werden. IOutput(x)=x−ba+c wird umgeformt zu IOutput(x)=a+yb+xc−bc=xy und die Punkte werden eingesetzt.